Geschichte
Tattoo kommt vom holländischen „taptoe“ (Zapfenstreich), das das Signal für die Soldaten war, sich für die Nacht in die Kaserne oder ins Biwak zu begeben. Ursprünglich war dies auch ein Befehl für den Marketender, den Zapfhahn vom Bierfass wieder zuzudrehen. Der Begriff ist heutzutage mit militärischen Zeremonien und Militärmusikvorführungen in Paradeuniform verbunden. Als Unterhaltungsform verbreitete sich der Tattoo in Schweden in den siebziger Jahren.
Nach dreijähriger Vorbereitungszeit fand 1999 der erste Ystad International Military Tattoo Ystad statt. Der Schauplatz war derselbe wie bei den darauffolgenden Tattoo-Veranstaltungen 2001, 2003, 2005, 2007 und 2009, nämlich das ehemalige Kasernengelände in Ystad, das zur Verfügung stand, seit der letzte Verband dem Fliegerabwehr-Regiment 4 aufgrund eines verteidigungspolitischen Beschlusses des Schwedischen Parlaments aus dem Jahre 1996 abgezogen worden war. Das Musikkorps des Territorialheeres war Veranstalter des ersten Tattoos von Ystad. Seit 2005 ist ein gemeinnütziger Verein mit Vertretern von der Wirtschaft, der Verteidigung und dem Territorialheer, der Freiwilligenorganisationen der Streitkräfte und dem Veranstalter. In dessen Vorstand sind Vertreter von der lokalen Wirtschaft, dem Terriotorialheer, der Freiwilligenbände der Streitkräfte und dem Musikkorps des Territorialheeres in Ystad vertreten. Im Jahre 2006 wurden die Freunde des Ystad Tattoo als Unterstützungsorganisation des Ystad International Military Tattoo Ystad gebildet.
Seit Beginn ist es das Ziel gewesen, dass die teilnehmenden Musikkorps Darbietungen mit figurativer Musik, Bewegung und Farbe in einer spektakulären Lichtregi nach dem Vorbild des klassischen Edinburgh Tattoo geben. Durch konsequentes Festhalten an diesem Anspruch konnte sich das Ystad International Military Tattoo als eine der bedeutendsten Tattoo-Veranstaltungen in ganz Europa etablieren.
Teile der Erlöse der von Ystad International Military Tattoo veranstalteten Events gehen an wohltätige Organisationen im Taum Ystad.
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